Hellish Crossfire "Slaves of the burning Pantagram" (Promo-Tape) 





So, nun will ich doch der geneigten Leserschaft nicht vorenthalten, was ich beim United Metal Maniacs Open Air von Werner in meine Patschehändchen gedrückt bekommen habe.
Das besagter Werner in einer Band spielt, habe ich ja schon gewusst aber nun überreichte er mir ein Promo-Tape von seiner Kombo „Hellish Crossfire.“
Nun musste die good old Kassette leider einige Tage warten, da ich im Auto leider kein Tapedeck mehr habe. Also gut verstauen das Teil und daheim in aller Ruhe genießen. Einige Songs durfte ich ja schon beim Open Air genießen aber so in seiner Gesamtheit und mit zwei freien Ohren für die Musik offenbart sich das Ganze dann doch etwas besser.
In weiser aber unbegründeter Voraussicht wurde ich noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Tape nur um einen Rough Mix handelt und die LP Version doch etwas „sauberer“ klingen wird. Wurscht, rein mit dem Ding in die Anlage und dann gibt es nach dem Intro erstmal voll eine mit dem Vorschlaghammer ins Gesicht und ich bin geneigt das noch fast volle Bier aus den Händen zu schmeissen. Nicht, weil ich es nicht trinken will, sondern weil ich alle Hände für Schlagzeug und Gitarre brauche. Volle Kanne donnert einem der „Conqueror of Black Souls“ entgegen und bei den ersten Akkorden fühle ich mich erst einmal an Sarcofago erinnert. Absolut genial. Tempomäßig zieht man dann beim zweiten Titel „Desecrate/Glorify the Sin“ doch noch etwas am Speed Hebel und lässt diesen dann auch nicht mehr aus den Händen.
Die Stimme des Sängers passt wie der Arsch auf den Eimer. Musikalisch gibt es keine Experimente, man fühlt sich beim Hören wieder wie in den 80ern und ja, dass ist auch die Zeit in denen die Faves der fränkischen Prügelbarde angesiedelt sind. Man kann recht leicht Einflüsse von Bands wie Kreator, Possessed, Hellhammer, etc. erkennen.
Nun ist es aber nicht so, dass jeder Song wie eine Kopie einer 80er Band klingt. Was mir besonders gefällt ist, dass man gekonnt verschiedene Einflüsse in jeden einzelnen Song packt und so kann es schon mal passieren, das ich mich eben noch an Pestilence erinnert fühle um im nächsten Moment mit einer stark an Hellhammer erinnernde Passage in neue Freudentaumel stürze nur um kurz darauf den Destruction Kollaps zu fallen. Keine Ahnung ob das von Werner, Siggi und co. so beabsichtigt war aber auf Fall klingt das mal mehr als genial. Zugegeben, nun kenn ich die Jungens auch vom sehen und spätestens nach der Sichtung dürfte wohl jeder Freak erkennen, welche Metalepoche bei den Maniacs durch die Adern gepumpt wird…
Auf jeden Fall eine Band die man im Auge oder besser in den Ohren behalten sollte und wenn mal die Gelegenheit da ist ein Live Konzert mit Hellish Crossfire zu erleben, unbedingt hingehen und dabei aber nicht nur rumstehen…sowieso, wer bei dieser Musik ruhig auf dem Arsch sitzen oder den Füssen stehen bleiben kann, hat was falsch gemacht. Also Mädels und Jungens haltet Euch bezüglich Hellish Crossfire immer auf dem Laufenden und durchforstet in kurzen Abständen mal immer wieder den Merchandiser Eures Vertrauens nach einer Veröffentlichung der Franken. Eine nächste Gelegenheit dürfte wohl das „Hells Pleasure“ Open Air in Zella bei Pößneck sein, wo Hellish Crossfire auftreten.
Hingehen, Moschen, Party machen und Spass haben = Pflicht

Absolute Kaufempfehlung für die hoffentlich bald anstehende Veröffentlichung 




(sarco)